Gut gedämmte Außenwände

Die Aussenwand eines Hauses ist starken Temperaturschwankungen und Witterungseinflüssen ausgesetzt. Das kann zu Abnutzungen der Fassade und einem unansehnlichen Äußeren führen. Wenn dann der Anstrich oder auch Putz erneuert werden muss, lohnt es sich, über eine Dämmung nachzudenken. Über ungedämmte Außenwände kann ein Haus sehr viel Wärme verlieren!

Die Konstruktion der Außenwand muss geprüft werden, nicht jede Dämmung eignet sich für jeden Wandaufbau... Bei der Außenwanddämmung wird die Dämmschicht auf die Außenfläche der Wand aufgebracht. Nur in Fällen in denen dies nicht möglich ist ( z.B. wegen Denkmalschutz ) sollte eine Innendämmung in Betracht kommen.

Hier die zwei gängigsten Konstruktionen der Außenwanddämmung:

Wandaufbauten im Vergleich:

Wärmedämmverbundsystem ( WDVS ) und eine hinterlüftete Vorhangfassade mit Verkleidung ( z.B. aus Holz ). Die Kosten für ein Wärmedämmverbundsystem liegen zwischen 90 und 180 euro/qm, hinterlüftete Vorhangfassaden kosten zwischen 110 und 210 euro/qm.

Sogenannte Dämmputze erzielen nur eine geringe Wirkung, da die Dicke begrenzt ist und das Material nur etwa halb so gut dämmt wie ein ausgewiesener Dämmstoff.

Eine weitere Möglichkeit bietet sich bei einem zweischaligen Mauerwerk an. Mit einer Kerndämmung wird der vorhandene Luftzwischenraum mit Dämmaterial verfüllt. Diese Maßnahme ist sehr kostengünstig und effektiv. Im Vorfeld muss allerdings mit einer Endoskopie geklärt werden, wie groß der Zwischenraum ist und ob dieser auch durchgehend die ganze Fassade betrifft. Ist er zu klein, gibt es technische Einschränkungen und das Ergebnis ist unbefriedigend- sind einige Teile der Wand verfüllt, also massiv, wird der Temperaturunterschied im Mauerwerk zu groß.

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dipl. ing. Franziska Rust